Willkommen in Erkner
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Mittelzentrum entwickelt sich weiter

Bürgermeister
Jochen Kirsch

Campus an der Friedrichstraße?

Stand: Dezember 2016

Die wunderschöne Lage zwischen Seen und Wäldern prädestiniert Erkner geradezu als Wohnstandort. Das erkennen zunehmend Familien.

Natürlich freut sich ein Bürgermeister, wenn seine Stadt gefragt ist. Oftmals hat dies aber weitreichende Folgen. So fehlen in Erkner zukünftig Kita-Plätze! Um dies zu beheben, entschieden sich die Stadt­­­verordneten in ihrer Sitzung im Oktober 2016, die „Kita Knirpsenhausen“ am Hohenbinder Weg zu erweitern und umzubauen. Damit kann zusätzlicher Platz für weitere 90 Kinder erzielt werden. „Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass während der Bauphase auf Container ausgewichen werden muss“, so Bürgermeister Jochen Kirsch.

Container als Übergang
Mit dieser Thematik hat die Stadt bereits Erfahrungen gesammelt. So gehen die Maßnahmen zur Erweiterung und dem Umbau von Kita und Hort gegenüber der Löcknitz-Grundschule gerade in die Abschlussphase. „Hier mussten die Kinder ebenfalls während der Bauzeit in entsprechend ausgestatteten mobilen Behelfsräumen betreut werden“, so der Bürgermeister. Wer nun denkt, nach Umbau und Modernisierung der Löcknitz-Grundschule und Erweiterung der Hort-Kapazitäten durch Aufstockung und Sanierung des Gebäudes der „Kita Koboldland“ wäre jetzt alles getan im „Campus-Bereich“ zwischen Friedrichstraße und Lange Straße, der irrt. Nunmehr werden noch der Schulhof sowie die Außen­anlagen von Kita und Hort attraktiv nach heutigen Vor­stellungen umgestaltet. „Momentan sieht hier alles etwas leer aus. Jedenfalls fehlen Spielmöglichkeiten“, so Jochen Kirsch.

Kinder statt Straße?
Es würde sich anbieten, die Lange Straße in diesem Teil­bereich, wo sie nur Hort und Grundschule trennt, als öffentliche Durchfahrt aufzugeben. Dadurch könnte ein miteinander verbundenes Areal entstehen, das Kita, Hort und Schule als räumliche Einheit sieht. „Das würde vor allem mehr Sicherheit für die Kinder im Schul- und Horttreiben mit sich bringen“, benennt Jochen Kirsch wichtige Vorteile dieser Idee. Währenddessen entwickelt sich das Bechstein-Gymnasium in Riesenschritten weiter, wie die Baukräne zeigen. Dort musste man ebenfalls auf Container als Zwischenlösung ausweichen.

Ende für Schandflecken?
Am westlichen Ende der Friedrichstraße wird in naher Zukunft ein noch vorhandener „Schandflecken“ aus dem Stadtbild verschwinden. Erkners Stadtverordnetenversammlung hat im Oktober 2016 den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan für das Areal an der Ladestraße gefasst. „Damit ist die planungsrechtliche Grundlage für das Gesundheits-, Behörden- und Handelszentrum an diesem zentralen Ort geschaffen“, sagt der Bürgermeister.

Mittelzentrum zieht an
Erkners Beliebtheit zeigt sich deutlich daran, dass immer mehr Bewohner vom angrenzenden Berlin in das Brandenburger Mittelzentrum kommen. Viele davon sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Zwei neue Bushaltestellen an der Berliner Straße sollen die Wege zum neuen Gesundheits-, Behörden- und Handelszentrum und in das Stadtzentrum verkürzen. „Sie werden aus Sicherheitsgründen im Bereich der Verkehrsinseln angelegt, was zu kurzzeitigen Rückstaus führen kann“, beschreibt der Bürgermeister das Problem mit geltenden Vorschriften.

Unterwegs zum See
Wenige Schritte weiter präsentiert sich die Hafenstraße neu saniert. Damit ist die Erreichbarkeit von Sportzentrum, Freibad und einem attraktiven Teil vom Dämeritzsee sichtbar verbessert worden. In diesem Bereich treffen sich schließlich die Generationen, dank der vielfältigen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.