Willkommen in Erkner
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Wo Berlin und Brandenburg zusammenwachsen

Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf
Dr. Hannelore Landsberg
Telefon:0 30/6 51 20 04
Website:www.bv-wi-ra.de

20 Jahre Bürgerverein

Stand: Dezember 2017

Transparenz in Rahnsdorf und insbesondere am Bahnhof Wilhelmshagen, das ist der große Wunsch vom Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf. 2018 feiert der Zusammenschluss von über 100 engagierten Bewohnern das runde 20-jährige Jubiläum. Er ist der älteste Bürgerverein der Berliner Südostregion.

„Wir haben hier einen der wenigen noch original erhaltenen S-Bahnhöfe. Es ist geplant, ihn hinter und unter einer grauen Schallschutzwand verschwinden zu lassen. Wir möchten, dass zumindest ein Teil davon aus transparenten Elementen gebaut wird, so dass Bahnhof, Züge und der dahinter liegende Wald weiterhin sichtbar bleiben“, fasst Dr. Hannelore Landsberg zusammen.

Helle Ideen, grünes Engagement
Die 64-jährige Diplom-Biologin, die bis zur Rente im Naturkundemuseum in Berlin tätig war, lebt „seit dem zehnten Lebensjahr“ in dem an Erkner angrenzenden Berliner Stadtteil, der zum großen Bezirk Treptow-Köpenick gehört. Seit fünf Jahren lenkt sie die Geschicke der Vereinigung, die sich für die behutsame Weiterentwicklung von Wilhelmshagen, Hessenwinkel und Rahnsdorf einsetzt. Sie wird dabei von Jürgen Franke und Klaus-Dieter Maretzki unterstützt. „Zuletzt konnten wir erreichen, dass der Bezirk viele der aus Altersgründen gefällten Alleebäume ersetzt hat. Dadurch konnten wir den grünen Charakter aufrechterhalten“, nennt sie ein Thema, dem sie sich als Biologin besonders verbunden fühlt.

Dunkle Flecken?
Damit man die schönen neuen Bäumchen immer gut sieht, plädiert sie für eine attraktive Straßenbeleuchtung.
„Wir haben mit der Bahn vereinbart, dass wir drei neue Straßenlampen als Modellversuch am S-Bahnhof Wilhelmshagen aufstellen. Es werden geschmackvolle Varianten sein, die mit der historischen Bebauung korrespondieren“, unterstreicht sie. „Wichtig wäre es, dass die bisher dunklen Flecken, die ganz ohne Straßenbeleuchtung auskommen müssen, wie an der Lutherstraße/Fürstenwalder Allee, endlich erhellt werden.“ Zudem wünscht sich Dr. Hannelore Landsberg Erleuchtung auf dem Weg nach Erkner: „Dort fehlen weiterhin Straßenleuchten, was für Fußgänger und Radfahrer ein großes Problem darstellt.“


Grenzen verschwinden
Schließlich entsteht an der Stadtgrenze zwischen Erkner und Berlin gerade ein neues Wohngebiet. „Es grenzt direkt an Erkner an, so dass die neuen Bewohner eine wichtige Brücke zwischen Rahnsdorfund Erkner bilden werden. Wir haben uns zum Anliegen gemacht, alle mit offenen Armen bei uns aufzunehmen. Dadurch wird sich eine noch engere Verbundenheit mit Erkner ergeben als wir schon jetzt durch die dortigen Einkaufsmöglichkeiten haben“, blickt Dr. Hannelore Landsberg in die Zukunft.
Sie erinnert sich noch gut, als man beim Transit von Rahnsdorf nach Erkner über eine Grenze musste, wo es Kontrollen gab. Mittlerweile nimmt man nur noch durch das Ortsschild wahr, dass es von Berlin ins benachbarte Brandenburg geht. Dr. Hannelore Landsberg hat da keinerlei „Berührungsängste“.

Zusammen an der Scheibe
Sie berichtet, in einem Töpferarbeitskreis im Kiezklub in Rahnsdorf zu sein, wo Erkneraner und Rahnsdorfer zusammen die Scheibe drehen und Gefäße rund werden lassen. Zusammenkommen ist für die Vorsitzende des ältesten Bürgervereins der „Vorort­gemeinde von Erkner“ sehrwichtig. Dazu organisiert der Verein das jährliche Familien- und Kinderfest im September, „das unsere größte finanzielle und organisatorische Heraus­forderung darstellt“. Zugleich ist ihr die Zusammenarbeit mit „Bürger für Rahnsdorf e.V.“ um Gion Voges ein großes Anliegen. Sichtbares Zeichen für die Überwindung früherer Differenzen ist der 14-tägige Unternehmerstammtisch als gemeinsame Veranstaltung. Schließlich wollen alle Transparenz und Austausch ohne Grenzen!