Bericht über: Jugendclub „Zuhaus am See“
| Jugendclub „Zuhaus am See“ | |
| René Bourgeois, Projektleiter | |
| Telefon: | 0 33 62/8 89 44 72 |
| E-Mail: | jugendteam.erkner@stiftung-spi.de |





Bester Jugendclub der Welt?

Stand: Dezember 2025
Der Erkneraner Jugendclub „Zuhaus am See“ startet nach einer kompletten Modernisierung in eine neue Ära.
Die renovierten Räume wirken offen und einladend. Sie bieten Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren viel Platz zum Ausprobieren sowie kreative Arbeitsbereiche, moderne Technik und Raum für Begegnung. Mit dem neuen Erscheinungsbild beginnt eine Phase, die stärker auf Teilhabe und zeitgemäße Jugendarbeit setzt.
Ein Team, das Vielfalt lebt
Seit November 2025 gestaltet ein frisch aufgestelltes Team den Alltag und hat sich vorgenommen, der „beste Jugendclub der Welt“ zu werden.
Projektleiter René Bourgeois bringt pädagogische Erfahrung und musikalische Professionalität zusammen und setzt Impulse für kulturelle Vorhaben. Nico Kästl entwickelt sportliche Formate und bringt damit ordentlich Bewegung in den Club. Felix Michalke stärkt den kreativen Bereich und setzt Schwerpunkte bei Streetart und Graffiti. Maxi Lenk baut die mobile Jugendarbeit aus und sorgt dafür, dass der Club junge Menschen auch außerhalb der Räumlichkeiten erreicht. Doreen Becher koordiniert unterschiedliche Bereiche des Alltags und entwickelt parallel ein Gartenprojekt, das Nachhaltigkeit und Naturerfahrung in den Mittelpunkt stellt. Die Jugendlichen pflanzen dabei Bäume sowie Sträucher und pflegen eigene Hochbeete, in denen im Sommer Gemüse und Kräuter wachsen. Diese sollen anschließend für die wöchentliche Kochaktion „Über den Tellerrand hinaus“ verwendet werden.
Offen und flexibel
Der Jugendclub ist Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das Angebot ist breit gefächert. So sind Kochen, Malen, Musik machen, Billard, Kicker, Spiele, Workshops und die wechselnden Aktivitäten sehr gefragt.
Daneben arbeitet das Team an neuen Formaten, die aktuelle Trends aufgreifen. Dazu gehören offene Kreativräume, ein Musikstudio, sportliche Herausforderungen und thematische Wochen oder Programme. Der Club versteht sich als ein Ort, an dem Jugendliche mitgestalten und ihre Ideen einbringen können.
Erlebnisse, die bleiben
Im Juli 2025 sorgte ein einzigartiges Ereignis für Begeisterung: Der „1. FC Union Berlin“ besuchte mit seiner Faninitiative das Gelände und spielte gemeinsam mit rund 250 Jugendlichen eine große Runde Völkerball. Dies schuf unvergessliche Momente und zeigte, wie groß das Potenzial von Kooperationen in der Jugendarbeit ist.
Darüber hinaus blickt der Club auf erfolgreiche Aktionen zurück. So gab es etwa 2023 ein Filmprojekt gemeinsam mit dem Gymnasium in Erkner, das auf der Berlinale den Publikumspreis gewann.
Ein aktuelles Beispiel kreativen Schaffens ist das Graffiti am Bahnhof Erkner.
Ein starker Ort seit 1971
Seit 1971 ist der Erkneraner Jugendclub ein fester Bestandteil des Stadtlebens. Generationen von Jugendlichen nutzten den Ort, um Freundschaften zu knüpfen, ihre Talente zu entdecken und die Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Die jetzt erfolgte Modernisierung und das neue Team knüpfen an diese Tradition an und bringen gleichzeitig belebende Impulse in die offene Arbeit ein.
Blick nach vorn
Für 2026 ist schon ein neues Vorhaben angesetzt: Das Team organisiert ein Sommercamp in Binz, das Jugendlichen neue Begegnungen ermöglicht.
Für die Zukunft sind weitere Kultur-, Sport- und Kreativangebote geplant. „Wir möchten, dass der Jugendclub ein Ort ist, der jungen Menschen zeigt, wie viel sie bewegen können“, so Leiter René Bourgeois.
Das Ziel bleibt klar: Der Erkneraner Jugendclub „Zuhaus am See“ soll, nun mit frischen Räumen und einem neuen, dynamischen Team, eine Gemeinschaft sein, die sich zu den besten Treffpunkten der Region zählen kann.